Mein erstes Buch (in Englisch), ist ab sofort verfügbar.

 

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15.05.2012 12:30 Add comment

Wie ich zu Verni’cage kam und was mich zur Teilnahme bewogen hat.

Am 12. Februar wurde ich gefragt, ob ich eventuell Interesse hätte, an einem Kunstfestival in Antwerpen-Noord teilzunehmen. www.vernicage.be

Die Anfrage kam von Michael Lazic, der mir mitteilte, dass es bei dem Festival darum ging, einen großen, alten Raum des Badehauses Stuivenberg zu einem stimmungsvollen Kunstraum mit verschiedenen Kunstdisziplinen umzugestalten: bildende Kunst, Malerei und Zeichenkunst, Fotografie und Performances durch Menschen mit einer Behinderung, deren Auftritt Michael mit ihnen eingeübt hat: ein Ballett mit Spiegel (ewiges Symbol).Chinesisches Theater im modernen westlichen Stil, Musik, Kleinkunst und ein Auftritt von Derwischen (die ich von Tunesien kannte) gehören zum Programm.

 

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03.05.2012 17:52 Add comment

Experimental Salon

Vom 21 April 2012 bis 29. April können Sie meine Teilnahme an der "Experimenteel Salon", von der Koninllijke Piet Stautkring organisiert, bewunderen in House De Rop, Vrasenestraat 3, 9120 Beveren (B).

 

 

 

 

 

Alle Werke, die hier zu sehen sind, sind Denkaufträge. Sie möchten dazu anregen, sich tiefer mit ihrer Bedeutung auseinander zu setzen, selber Verbindungen herzustellen und die Objekte in all ihren Aspekten zu sehen oder einfach das Ganze zu fühlen oder erfahren.

 

 

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16.04.2012 13:55 Add comment

Bericht über den internationalen Frauentag 2012.

Mitte Februar fragte mich der Frauenausschuss der Stadt St.-Niklaas (Belgien), ob ich eventuell Skulpturen hätte, die als Bild für eine starke Frau zum internationalen Frauentag dienen könnten. Ich hatte drei: eine Frau, die voranschreitet und das Licht in das Dunkel trägt, eine junge Frau als Indignado, von Männern getragen, die ihre Unzufriedenheit mit dem Unrecht in der modernen Gesellschaft laut zum Ausdruck bringen, und eine Skulptur mit drei Frauen, wobei eine Frau es schafft, sich beim Malen aufrecht zu halten, während sie zwei andere unterstützt.

Letztendlich entschied man sich für dieses Werk in freier Form. Für viele Frauen war es eine gefühlsbetonte Skulptur, mehrere konnten eine Beziehung dazu aufbauen, schöpften Trost daraus oder fanden das Werk einfach „stark“ und stellten es auf ihren Kaminsims. Die Stadt verwendete es als Plakat, Einladungskarte und Lesezeichen.

 

 

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03.04.2012 09:00 Add comment

Bretonische Skulpturen: 2011

In 2003 hatte ich die Idee, die sehr ursprüngliche Natur, die Gauguin in seinen Werken dargestellt hat, aufzusuchen und zu schauen, ob dieselbe Schönheit in dieser Region und in diesen Dörfern oder Orten, in denen er damals lebte und arbeitete, noch erhalten geblieben ist. Damals bildete sich Pont Aven, wo sich am Ende des 19. Jahrhunderts einige amerikanische Künstler niederließen, die später eine berühmte Gruppe bildeten, als Zentrum heraus. Da die Bretagne damals eine völlig abgeschiedene Region war, die sich in einem sehr ursprünglichen und isolierten Zustand befand, zog sie viele Künstler an, auch aus Paris.

Ich beschloss, die Region zu erkunden und ich muss zugeben, dass es ein faszinierendes Erlebnis war. Die Bretagne hat nichts von ihrer Einzigartigkeit eingebüßt und die wilde, außergewöhnliche Natur ist noch heute vorhanden.

Da ich in der Nähe einer kleinen, unbewohnten Insel (der Archipel Les Iles de Glenan ist nicht weit entfernt) ein Haus fand, das täglich von Ebbe und Flut heimgesucht wurde, entdeckte ich unglaubliche Felsformationen, in allen Farben und Größen: Raue und geschliffene Steine, von Schimmelpilzen und Moos gefärbt, in endlosen Formen und Formationen, welche die Fantasie anregten und die Kreativität förderten. Ich fotografierte die sich täglich verändernden Buchten, Seetangformationen, Fäden, Samen, Muschelbänke und Algen sowie besondere, kleine Pflanzen, um sie auf diese Weise festzuhalten. Es war eine ungeahnte, sich immer wieder verwandelnde und besondere Welt, als würde man auf einem seltsamen Planeten herumlaufen. Da die Steine mit ihren ständig variierenden Formen eine eigene Sprache sprechen und ich allmählich menschliche Figuren darin erkannte, konnte ich es nicht lassen, einige von ihnen mitzunehmen. Die meisten von ihnen waren wunderschön, richtige Skulpturen mit einer Bedeutung. Nach einer Weile begann ich, sie herauszuholen. Daher sammelte ich nur die Steine, die nicht zu schwer waren, um sie über eine längere Strecke zu tragen und die besondere Formen hatten, in denen ich ein Bild erkennen konnte. In meinem Atelier begann ich, sie damit zu bemalen, was sie in mir hervorriefen, herauszuholen, was sie mir suggerierten, und selbst Formationen zu kombinieren.

G. Cleuren 2012

21.03.2012 20:16 Add comment

Ausstellung bei Espace Tendances in Lüttich, Belgien

Vom 15. März bis 30. Juni findet eine Ausstellung meiner Reihe ‘Virtuelle Welt’ in der Galerie ‘Espace tendances‘ in der Rue de l’Université 35 in Lüttich statt.

Gezeigt wird eine große Vielfalt in Einheit und unverwechselbarer Eigenart, getragen von einem vom Menschen geprägten Inhalt, eine Entwicklung meiner Arbeit über einen Zeitraum von 10 Jahren. Alles wurde aus dem Kopf gemalt, aus der Erinnerung des Geistes, dem Überdenken und Denken und Sehen in Bildern einer eigenen Sprache, umgesetzt, bestimmt durch eine eigene Gestaltung: ganz frei, ein Versuch zur Vollendung des Unvollendeten, wie der Mensch. Ich nenne es virtuelle Welten. Aber auch sie sind Wirklichkeit.

Tagtäglich werden Eigenartigkeiten, Gefühle anlässlich eines Ereignisses, einer Konfrontation oder Bewusstwerdung erfasst. Es sind die kleinen Freuden des Freiseins, der Genuss der Ruhe, Begegnungen mit der sowie das Erstaunen über die Natur (Luft, Wasser, Vögel, Tiere), Zweifel, Trauer und Verwirrung, nächtliche Gedanken und Konfrontationen mit einer fremden, anderen Kultur. Kurz: Alle menschlichen Aspekte wurden in Bildern festgehalten. Erkennen Sie sich darin? Haben Sie diese Erfahrung auch gemacht? Wie würden Sie das in Bildern umsetzen? Es erfordert eine gewisse Anstrengung, es zu lesen, aber das ist das Spannende daran!

 

 

 

 

 

06.03.2012 18:37 Add comment

Arbeitsaufenthalt in Tunesien vom 10.9. bis 24.09.2011 auf Einladung der Stadt Monastir zur 9. Ausgabe des Festivals der plastischen Kunst

 

Arbeitsaufenthalt in Tunesien vom 10.9. bis 24.09.2011 auf Einladung der Stadt Monastir zur 9. Ausgabe des Festivals der plastischen Kunst.

 

Ich beteiligte mich zum 3. Mal am Festival der Kunst. Nach der Eröffnung des Festivals durch das Veranstaltungskomitee am Sonntag, dem 11.9., wurde eine kleine Künstlergruppe (ca. 40 Personen, darunter Russen, Türken, Ukrainer, Kanadier, Deutsche, Polen, eine Italienerin und 2 Franzosen) durch den neuen, jungen Bürgermeister der Stadt empfangen, wobei die neue Anknüpfung an die Zeit und Realisierungen von Bourgiba, der aus Monastir stammte, im Mittelpunkt stand. Büro und Arbeitszimmer von Bourgiba wurden gezeigt. Danach folgten eine Fotositzung mit der tunesischen Fahne und ein gastfreundlicher Empfang. Zum Schluss wurden die Stadt, die Medina, die Festung (Ribat) und das Mausoleum von Bourgiba besucht. Nachmittags konnten wir uns Werke tunesischer Lokalkünstler im „Musée international de Monastir“ an der Marina anschauen. Besonders bemerkenswert war, wie die Künstler die Revolution in ihr Werk integriert hatten und die Ereignisse kommentierten.

 

Der Fernsehsender „TV National I“ bat mich um meine Meinung zu der tunesischen Revolution im Vergleich zu den anderen arabischen Staaten.

 

Am Dienstag, dem 13.9., unternahmen wir einen Ausflug nach Tunis, einer einzigartigen, hügeligen Stadt, mit engen, schönen Gassen, bunten prächtigen Toren an praktisch jedem Haus, weiß mit Zypressen, die wie Federn zwischen den horizontalen und vertikalen Linien wirken. Von den Flachdächern ist immer das blaue Meer zu sehen.

 

Danach besuchten wir Sidi Bou Said, ein Viertel in der Nähe des alten Karthago, Nabeul und das einzigartige Museum Bardo mit den zahlreichen ausdrucksvollen, seltenen Mosaiken. Am Nachmittag besuchten wir den Palast Khaireddine (nach einem langen Spaziergang durch die engen Gassen von Tunis) in Anwesenheit des Kulturministers. Im Palast, der sich auf einem andalusisch aussehenden Platz befindet – spanisch mit einem arabischen Flair – wurden die Werke früherer Festivals ausgestellt.

 

Nach einem sehr konzentrierten Arbeitstag konnten wir uns abends bei Musik und Tanz erholen. (Ich staunte über die Gelenkigkeit der sehr dicken Tänzerinnen, die über die Bühne rollten und sich auf archaische Weise mühelos fortbewegten. Dick ist in Tunesien populär.) An einem Abend präsentierten verschiedene Künstler seltsame traditionelle tunesische Kleidungsstücke, wobei jeder mit einer Kreation vortanzte. Die schweren, aufwändig mit Goldbrokat verarbeiteten Kleidungsstücke findet man in Westeuropa nur noch in Kirchengewändern. Sie sahen aber prächtig aus.

 

Wegen eines heftigen Sturms musste die Schifffahrt zur Insel Kuriat abgesagt werden.

 

Am 22.9. besuchten wir schließlich die Stadt Sousse mit den unzähligen Souks (überdachten Gassen), in denen man sich leicht verirren kann. Zum Abschluss wurde unser Werk im internationalen Museum an der Marina in Anwesenheit des Gouverneurs und einer Delegation ausgestellt. Er blieb bei allen Werken stehen und ließ sich vom Künstler erklären, was dieser mit seinem Werk beabsichtigt hatte.

 

Im Rahmen meiner neuen Vorgehensweise arbeitete ich im angrenzenden Park mit dem Palast und den Villen von Bourgiba. Architektur und Anordnung erinnern an Gerrit Rietveld in den sechziger Jahren, allerdings wurden einige arabische Elemente eingearbeitet. Die Gebäude sind sehr europäisch, modern, aber gleichzeitig schön und elegant (wenn auch vernachlässigt). Eines dieser Gebäude wurde in meinem Werk zu einer Metapher, um an die alte, neue, moderne tunesische Welt anzuknüpfen. Auch bei den kleineren Arbeiten ließ ich die Umgebung einfließen, wie die alte Treppe zum Park, wo nur Tunesier badeten, als Symbol für den einladenden Weg zu alten, neuen Horizonten. Der Denker auf einem Stein hat darüber noch keine Entscheidung getroffen.

 

G.Cleuren

 

Sie können alle meine veröffentlichten Werken "Virtual Worlds Tunesien" bewundern auf :
http://www.gabycleuren.com/html/MyInsideWorld.asp

 

 

 

 

13.02.2012 13:16 Add comment

Exhibition 'Lof der Zotheid' Anno 2010

Exhibition at Museum Zwijgershoek, Zwijgershoek 14 Sint-Niklaas - from 13.06 till 22.08.2010. For more info. click here...

Gabriëlla Cleuren : The idol
'The idol'

 

17.05.2010 17:00 Add comment